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Dresden und Leipzig auf dem Vormarsch beim Städteranking 2017
18.10.2017

Die am besten bewerteten Städte Deutschlands im Vergleich hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit.

München steht auch 2017 unangefochten an der Spitze der 30 betrachteten Städte. Sowohl bei der ökonomischen Leistungsfähigkeit als auch bei den Standortfaktoren liegt die Bayernmetropole vorn. Die Prognosen zur demografischen Entwicklung sind erstklassig. „Damit festigt die bayerische Landeshauptstadt ihre Wettbewerbsposition als herausragende Wissensmetropole gegenüber den anderen Städten vor dem Hintergrund überdurchschnittlich guter ökonomischer Zukunftsaussichten“, sagt Vöpel.

Mit Leipzig ist erstmals eine Stadt aus den neuen Bundesländern auf Platz 2 des Rankings zu finden. Damit hat die größte Stadt Sachsens eine rasante Aufholjagd seit 2008 hingelegt. Leipzig zeigt hinsichtlich der ökonomischen Leistungsfähigkeit die höchste Dynamik unter allen untersuchten Städten. Die zehntgrößte Stadt Deutschlands konnte mit fast 10 % das höchste Bevölkerungs- und mit 7 % das höchste Erwerbstätigenwachstum aller 30 Städte verbuchen. Das Produktivitätswachstum ist zudem das dritthöchste im betrachteten Zeitraum (2011 bis 2014). Auch bei der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung, vor allem bei den unter 20-Jährigen (+27 %), liegt Leipzig in den Prognosen vorn. „Die ostdeutschen Städte Leipzig und Dresden holen weiter auf und haben gute Zukunftsaussichten“, sagt Vöpel. Die zunehmende Dynamik im Trend- und Demografieindex ist in Leipzig im Vergleich so hoch, dass das schlechte Abschneiden im Standortindex seit Jahren überkompensiert wird. „Die unterdurchschnittlich ausgeprägten Standortfaktoren Bildung und Innovation, Internationalität und Erreichbarkeit stellen allerdings für die weitere Entwicklung Leipzigs ein Risiko dar“, so Vöpel.

Neben Leipzig macht auch Dresden einen gewaltigen Schritt nach vorn und nimmt nun Rang 4 ein. Die sächsische Landeshauptstadt erzielte im Zeitraum 2011 bis 2015 nicht nur einen Bevölkerungszuwachs von 5 %, auch bei der zukünftigen Entwicklung der unter 20-jährigen Bevölkerung wird das zweitstärkste Wachstum (+21 %) nach Leipzig erwartet. Zudem weist Dresden die höchste Geburtenrate unter den 30 Städten auf. Bei den Standortfaktoren erreicht Dresden nur das untere Mittelfeld, steht damit aber noch deutlich besser da als der größere sächsische Nachbar Leipzig.

Berlin fällt nach dem zweiten Platz im Städteranking 2015 auf den fünften Rang zurück. Hintergrund ist die schwache Produktivitätsentwicklung, die unter dem Durchschnitt der 30 größten Städte lag. Dennoch ist Berlin eine der dynamischsten Städte, insbesondere was den absoluten Bevölkerungszuwachs angeht. Gute Standortfaktoren, insbesondere die Internationalität und Erreichbarkeit, tragen zur Entwicklung bei.

Gute Zukunftsperspektiven eröffnen sich auch für Köln, Wiesbaden, Hamburg, Stuttgart und Düsseldorf (Ränge 6 bis 10), da sie in allen Bereichen ausgeglichene Bedingungen für Wirtschaft und Menschen bieten. „Diese Städte offenbaren alle keine wesentlichen Schwächen und zeigen in den Rankings seit Jahren eine weitgehende Konstanz“, sagt Vöpel.

Quelle: HWWI/Berenberg-Städteranking 2017: Die 30 größten Städte Deutschlands im Vergleich

Toastmaster-Club 'City Redner'
18.10.2017

Sie kennen es bestimmt, es muss vorbereitet oder aus dem Stehgreif zu einem Thema Stellung genommen werden, der Kollege geehrt, der runde Geburtstag gehuldigt werden etc.

Da sind wir gefordert, eventuell untrainiert manchmal auch überfordert, was sich dann in Stress, dem sich Winden oder einfach in unpassenden, im schlimmsten Fall auch falschverstanden Worten widerspiegelt. Das muss gar nicht sein und eine Rede zu halten kann auch richtig Spaß machen.

Wir vom Toastmaster Club „City Redner Hamburg“ laden jeden Interessierten gern als Gast ein, um zu erleben, wieviel Spaß eine Rede machen kann. Jeden 2. und 4 Donnerstag im Monat treffen wir uns. Mehr erfahren Sie unter www.cityrednerhamburg.de oder einfach in der App 'meetup' nachschauen.

Bronze für die Kids&Friends Stiftung beim Nachbarschaftspreis!
18.10.2017

Die Kids&Friends Stiftung hat erstmals beim „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2017“ teilgenommen und den 3. Platz belegt. Ein großartiger Erfolg!

Beworben hat sich die Kids&Friends Stiftung mit ihrem Projekt „Zweikampfverhalten – Coolnesstraining im Teamsport“. Hier lernen Jugendliche aus problematischem Umfeld, Konflikte mit sportlicher Fainess zu lösen statt mit Gewalt. In einer vierwöchigen Abstimmungsphase konnte die Stiftung 1.348 Stimmen sammeln und sich Bronze holen. Mit dem Preisgeld von 1.000 Euro können nun Spielgeräte, Sportausstattung und Lernmittel, die für eine erfolgreiche Kursdurchführung notwendig sind, finanziert werden. Wir gratulieren der Kids&Friends Stiftung zu diesem Erfolg!

Buch-Tipp 'Dein Wille geschehe'
18.10.2017

Sie sind Selbstständiger oder Unternehmer? Sie möchten, dass Ihr Team das macht, was Sie wollen? Dann könnte das Buch 'Dein Wille geschehe' für Sie interessant sein.

Dem 42-jährigen Unternehmer Marc ergeht es ähnlich. Das gesamte Unternehmen läuft nicht in die Richtung, in die er es eigentlich steuern möchte, was in einer Unternehmenskrise endet. Er spürt, dass es so nicht mehr weitergehen kann, und beginnt ein Führungscoaching bei Wolfgang Radies. Seine Hoffnung: ein paar Führungsmethoden, damit sein Wille endlich im Unternehmen geschehe. Schnell erkennt Marc, dass es um sehr viel mehr geht. Was er sich wirklich wünscht, ist Selbstbestimmung, Freiheit, Wirksamkeit und Erfüllung. Und er erkennt, dass dieses mit ein paar Führungsmethoden nicht zu erreichen ist. So begibt er sich auf eine Abenteuerreise, in deren Verlauf er lernt, sein Unternehmen, sich selbst und Führung auf eine völlig neue Art und Weise zu sehen und schließlich anders, wirksamer zu handeln.

Das Buch zeigt, an welcher Stelle Ihrer Persönlichkeit Sie wie ansetzen müssen, um optimale Führungsergebnisse zu erzielen. Es erklärt, wie Sie Ihr Team so ausrichten, dass alle Teammitglieder von allein in dieselbe Richtung laufen. Und Sie kennen dann den zentralen Ansatzpunkt, damit mehr Mitarbeiter nicht mehr Stress, sondern mehr Freiheit bedeuten.

Ich habe Stefan Merath 2013 kennengelernt und auch sein Seminar 'Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer' besucht. Davor hatte ich das gleichnamige Buch und später auch sein zweites Werk 'Die Kunst seine Kunden zu lieben' sehr gern gelesen. Die Bücher haben mir viele Anregungen gegeben, meine Position und Arbeit als Unternehmer zu optimieren. Das neue Buch gibt wieder kluge Ratschläge, die Menschen in der Führung nutzen können. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Thomas Langfeld

Film-Tipp 'Blade Runner 2049'
18.10.2017

In Blade Runner 2049, der Fortsetzung des Science-Fiction-Klassikers von Ridley Scott, begibt sich Replikantenjäger Ryan Gosling auf die Suche nach seinem verschollenen Ex-Kollegen Harrison Ford.

Blade Runner 2049 spielt 30 Jahre nach dem Verschwinden von Ex-Cop Rick Deckard (Harrison Ford). Die Welt hat sich weiterentwickelt. Der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling) fördert ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Der Polizist K (Ryan Gosling) aus Los Angeles begibt sich nach neuen Erkenntnissen auf die Suche nach dem verschollenen Deckard, einem ehemaligen LAPD Blade Runner.

Kein Film für Romantiker. Ich saß mit meiner Freundin in der dritten Reihe und der Film war in 3 D - kann ich gar nicht empfehlen. Der Film wirkt durch die Musik von Hans Zimmer und die außergewöhnlichen Bilder mittlerweile seit 7 Tagen nach - wie mein erster Besuch im Dunkelrestaurant oder meine erste Wagner-Oper.

Thomas Langfeld

Buch-Tipp 'Elefant'
18.10.2017

Ein Roman, der eine raffinierte, höchst spannende Geschichte erzählt und dabei mitten ins Herz trifft. Es geht um Gentechnologie und mögliche Folgen für Menschen und Tiere.

In einfühlsamer Weise wird im Roman ein kleines Wesen beschrieben, ein zwergwüchsiger, noch dazu leuchtender Elefant.

Auf der finsteren Seite versucht ein Gentechniker etwas zu entwickeln, was besonders für den asiatischen Markt ein Verkaufsknaller sein könnte. Einer Elefantenkuh wird entsprechend manipuliertes Erbgut eingepflanzt und Monate später kommt der leuchtende Mini-Elefant zur Welt.

Ein Elefantenpfleger, eine Tierärztin und ein Obdachloser versuchen, ihn vor gewissenloser Geldgier und charakterloser Geschäftemacherei zu beschützen.

In einigen Passagen schwebt ein Engel durch die Lektüre, der daran erinnert, wie Lebewesen behandelt werden sollten, welcher Respekt und welche Achtung ihnen gebührt.

Thomas Langfeld urteilt: Eine Mischung aus Science Fiction, Thriller und Märchen – und Lesefreude pur!

Langfeld & Friends modernisiert
08.06.2017

Wir haben unseren Auftritt modernisiert, um den aktuellen Medien gerecht zu werden und uns zeitgerecht, frischer und transparenter zu präsentieren. Denn "wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit".

Unser neues Logo ist farblich moderner und frischer und spiegelt gestalterisch die Verbundenheit zu unseren Friends wider. Die Außendarstellung auf unserer neuen Website ist klarer umrissen als bisher, um Interessenten und Kunden unseren Beratungsansatz näher zu bringen. Insbesondere unsere Philosophie wird stärker herausgestellt. Unser Ziel: Sie zu beraten wie einen guten Freund.

Schauen Sie selbst auf unserer neuen Homepage!

Ohne Zins und Verstand: Bekannte Krisen weiter köchelnd
08.06.2017

Investieren Sie drei Minuten Lesezeit und sehen Sie klar! Meine Lieblingsautoren M. Weik und M. Friedrich bringen die akuten Probleme unseres Gesellschafts- und Finanzsystems neuerlich auf den Punkt!

Der im Folgenden zu lesende Auszug aus dem neuesten Werk „Sonst knallt`s – warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“ verdeutlicht auf verständliche Weise, was die Kernprobleme sind. Inhaltlich stimme ich 100%ig mit der Sichtweise überein und habe den Ausführungen nichts hinzuzufügen.

Nach der Finanzkrise 2008 wurden Europas Banken mit Billionen von Euros gerettet. Weil sie sich nicht bloß verzockt, sondern sich teilweise auch mit kriminellen Methoden bereichert hatten, mussten sie über 300 Milliarden Euro an Strafgeldern zahlen. Freilich handelte es sich dabei nur um einen Bruchteil ihrer halb legal und illegal erzielten Profite. Leider gehören viele fragwürdige Geschäftspraktiken nach wie vor zum Repertoire der Banken - bloß dass niemand mehr so laut mit ihnen prahlt. Und leider entpuppten sich auch die meisten Versprechungen, nun aber wirklich ernst zu machen mit Bankenaufsicht und Finanzmarktkontrolle, als rhetorische Beruhigungspillen.

Einer der lautesten Prediger wider die "korrupten Eliten", der neu gewählte US-Präsident Donald Trump, unterschreibt derweil in Serie Dekrete, die die ohnehin bescheidenen Bankenregulierungen seines Vorgängers wieder komplett außer Kraft setzen. Was bei einem Kabinett, in dem allein sechs ehemalige Top-Investmentbanker sitzen, auch keine wirkliche Überraschung ist. Selbst wenn sie es wollten, hätten die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-amerikanische Federal Reserve Bank inzwischen Schwierigkeiten, die von ihnen ausgelöste Geldflut wieder einzudämmen. Unvorstellbare 1,5 Billionen Euro haben die Notenbanken der Euroländer mit ihren fragwürdigen und wirkungslosen Aufkaufprogrammen in die Märkte gepumpt. Das ist monetäre Planwirtschaft in Reinkultur. Sie führt jede Logik normaler Finanzmärkte ad absurdum.

Derweil werden die Geschäftsbanken das Geld, das sie in Frankfurt für null Prozent bekommen, nach wie vor nicht als Investitionskredite bei Unternehmen los. Denn wer investiert schon, wenn er fürchten muss, seine Produkte nicht loszuwerden. Weil es nur bei ihm Geld regnet, aber nicht bei seinen Kunden bzw. bei den Verbrauchern. Weswegen die ersten Banken Bargeld schon wieder wie zu Opas Zeiten in Safes stopfen. Und andere es ungebrochen in spekulative Zockereien an den Finanz- und Immobilienmärkten stecken.

Während wir diese Zeilen schreiben, reden "die Gläubiger" (EZB, Banken, IWF) wieder einmal mit Griechenland. Wieder sollen Beobachter nachschauen, ob die dortige Regierung auch artig alle angemahnten "Reformen" umsetzt. Dabei ist allen klar, dass das Land ökonomisch ausgeblutet, das griechische Volk am Ende seiner Leidensfähigkeit angekommen und der griechische Staat heute so pleite ist wie beim Euro-Beitritt vor 16 Jahren. Dass 92 Prozent der "Rettungsgelder" gar nicht in Griechenland gelandet sind, sondern bei ausländischen Banken, die glaubten, einem bereits bankrotten Land unter dem Schirm des Euro risikolos weiteres Geld leihen zu können. Dass dafür trotzdem Europas Steuerzahler bürgen, die keinen Cent dieser "griechischen" Schulden je wiedersehen werden. Auf der Hand liegt auch, dass man den Offenbarungseid letztmalig nur noch bis zum Ende des europäischen Superwahljahres 2017 verschieben kann.

Italien ist mit einer Staatsverschuldung von 137 Prozent des BIP ebenfalls nachweislich bankrott. Die Arbeitslosenquote im Land ist die höchste seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1977, die Industrieproduktion liegt auf dem Niveau von 1985. Dennoch kann sich der Staat dank europäischer Niedrigzinspolitik weiter mit frischem Geld zu Minizinsen versorgen. Anders als Griechenland sogar nach wie vor an den Kapitalmärkten. Das ist volkswirtschaftlicher Irrsinn.

Gleichzeitig enteignet die EZB mit ihrer wahnwitzigen Notenbankpolitik die Sparer. Sei es in Form von Nullzinsen beim Sparkonto, sei es auf dem Umweg über den dramatischen Renditeschwund bei Staatsanleihen, Lebensversicherungen und anderen einst "mündelsicheren" Anlageformen. Was sich da in Luft auflöst? Die Altersrücklagen von ein bis zwei Generationen! Ebenso treiben Nullzinsen - die uns noch lange erhalten bleiben werden - die vergleichsweise solide wirtschaftenden Genossenschaftsbanken und Sparkassen schleichend in den Ruin. Viele Kommunen müssen bluten, weil ihre tagesaktuellen Bankeinlagen meist so hoch sind, dass für sie Negativzinsen fällig werden. Erfolgreiche Unternehmen, die Teile ihrer Erlöse für künftige Investitionen zurücklegen wollen, werden ebenfalls mit Negativzinsen bestraft. Firmen, die eigentlich bankrottgehen müssten, stützt die EZB, indem sie inzwischen sogar Unternehmensanleihen aus Krisenstaaten aufkauft.

Fazit: Unser Wirtschafts-, Geld- und Finanzsystem ist nachhaltig krank, und es gibt keine Aussicht auf wirkliche Besserung. Trotz Billionen an Euros und Dollars, trotz neuer Gesetze und vieler Krisengipfel wurden die Probleme nicht im Geringsten gelöst, sondern lediglich in die Zukunft verschoben. Durch ein Übergewicht an Macht bei global agierenden Konzernen, Banken und Lobbyorganisationen ist das ganze System in eine bedrohliche Schieflage geraten. Der freie Markt wurde abserviert, einige wenige bestimmen, wo es langgeht. Manche Firmen sind inzwischen mächtiger als Staaten und genießen Privilegien, von denen andere Unternehmen, geschweige denn die Steuerzahler oder die Verbraucher, nur träumen können. Ganze zehn Konzerne - u. a. Nestlé, der US-Fleischriese Tyson Foods, Mars, Kraft Heinz, Unilever und Danone - beherrschen den weltweiten Lebensmittelmarkt. 10 Prozent der weltweit gelisteten Aktiengesellschaften erwirtschaften 80 Prozent aller Gewinne. Und die 100 größten Unternehmen der USA tragen 46 Prozent zum Bruttosozialprodukt des Landes bei.

Warum das ein Problem ist? Nicht, weil diese Firmen oder deren Eigentümer zu "reich" wären. Es ist ein Problem, weil diese wenigen schlicht nicht mehr wissen, wie sie ihre Berge von Geld sinnvoll in reale wirtschaftliche Aktivitäten, in echte Innovationen investieren sollen. Bildlich gesprochen: Was würde passieren, wenn alle Flüsse eines Kontinents in nur drei oder vier Stauseen eingeleitet würden?

Kürzlich habe ich (Marc Friedrich) aus Spaß in einem exakt hundert Jahre alten Buch geblättert: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus von einem gewissen Wladimir Iljitsch Lenin. Klar: Die Zahlen und Namen stimmen alle nicht mehr. Die "Imperialisten" haben auch keine Kolonien mehr, die sie ganz ohne Umwege ausplündern können. Und Lenins politische Schlussfolgerungen wird man ohnehin nicht teilen wollen. Aber seine Diagnosen, die könnte man mühelos aktualisieren.

Ein Hauptirrtum ist, zu meinen, Geld an sich wäre ein Wert. Aber Geld hat überhaupt keinen Wert. Wert haben nur Güter und Dienstleistungen. Da wir ständig aufs Geld starren, schieben wir einen Geldstau, einen virtuellen Liquiditäts-See vor uns her, bei dem wir so tun, als ob er real wäre. Das offenbart jede Finanzblase, bei der mit betrügerischen Manipulationen Illusionswerte generiert werden, die die Menschen dann als reale Werte betrachten. Und was passiert, wenn alle Menschen gleichzeitig an ihr Geld heranwollen? Das System bricht zusammen.

Mehr noch: Die Finanzkrise selbst war eine einzige Illusion. In Wirklichkeit handelte es sich schlicht um Kreditbetrug! Man lieh Menschen Geld für Ramschimmobilien, die sie sich nicht leisten konnten. Diese faulen Kredite wurden - zusammen mit ein paar werthaltigen - in faule Papiere für reiche Anleger und dumme Bankmanager umgetütet. Als sie geplatzt waren, machte man aus einem Kreditbetrug eine "Finanzkrise" - und flugs wurden aus Tätern Opfer. Jeder Metzger, der frisches mit vergammeltem Hack mischen würde, käme geradewegs ins Gefängnis. Wenn das aber mit Geld, mit "verbrieften" Papieren bewerkstelligt wird, dann darf der Staat einspringen, um angeblich "systemrelevante" Banken vor dem Bankrott zu retten.

Laufen im Team macht glücklich und hilft Hamburgs Kindern
08.06.2017

Seid schnell, macht mit und laßt uns gemeinsam Großes erreichen! Wir von Langfeld & Friends sind beim Haspa Marathon Staffellauf 2018 wieder mit 3 Staffeln dabei und helfen, das große Ziel der Kids&Friends Stiftung zu erreichen - 25 Staffeln zugunsten von Hamburgs Kindern.

Der größte Staffellauf Hamburgs ist so beliebt, dass schon jetzt 50% der Staffeln für 2018 vergeben sind. Infos, alle schon gemeldeten Staffeln und Euren Link zur Anmeldung findet Ihr hier.

Unser großes Spendenziel für dieses Jahr von 30.000 € erreichen wir sicher, aktuell haben wir schon 22.500 € erlaufen.

Für geübte Läufer haben wir am 25. Juni die Chance, zusammen ins Glück zu laufen. Wir starten für die Kids&Friends Sport Community beim Hella Hamburg Halbmarathon und freuen uns, wenn wir viele ebenfalls dazu BEWEGEN.

Spaß im Team, Glückshormone satt, das eigene Überwinden von Widerständen und dann der Erfolg im Ziel sind für Dich garantiert.

Buch-Tipp 'Sei dankbar und werde reich'
08.06.2017

Reichtum ist mehr als Geld. Bestseller-Autorin Pam Grout zeigt, wie Sie ein wesentlich erfolgreicheres und erfüllteres Leben führen können, indem Sie sich auf die Schwingung der Dankbarkeit einlassen.

Dieses Buch bietet eine neue Perspektive auf Fülle und Reichtum, die weit über die Grenzen des Materiellen hinausgeht.

So lernen Sie Ihr kreatives, soziales und spirituelles Kapital dank spielerischer Übungen innerhalb eines Monats zu vermehren.

Thomas Langfeld meint: Schlau, amüsant und wirklich schnell umsetzbar, ein Dankbarkeits- und Glücksbuch für jeden, der danach strebt.

Hörbuch-Empfehlung 'Ready Player One'
08.06.2017

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht mehr viel zu bieten. Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Daher flieht er - wie die meisten Menschen - in die virtuelle Ersatzwelt von OASIS.

Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.

Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat -  zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, aber er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese mörderische Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem ungewissen Ende spielt!

Thomas Langfeld urteilt: Das Hörbuch ist sehr gut aufgebaut, es gibt einen realistischen Blick auf eine mögliche virtuelle Zukunft. Die Story ist sehr spannend. Dazu ein toller Sprecher. Absolut hörenswert.

STAFFELLAUF DER STIFTUNGS SPORT COMMUNITY!
02.05.2017

Die Kids&Friends Sport Community ging wieder an den Start. Am 23. April 2017 liefen wir gemeinsam beim HASPA Marathon für Hamburgs Kinder und Jugendliche. 

Ca. 70 Läufer hatten sich für den Marathon 2017 angemeldet – Rekord für die Kids&Friends Sport Community. Ein großes Lob an alle Mitläufer, die bei Hagel, Wind und Regen ihr Bestes gegeben und für die Hamburger Kids gekämpft haben. Sie haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass viele Menschen auf unsere Stiftung aufmerksam wurden und der Marathon 2017 ein großartiger Erfolg war. Bisher konnte eine Spendensumme in Höhe von 20.870 Euro erzielt werden. 2018 werden wir wieder beim Haspa Marathon dabei sein. Es wäre schön, wenn auch Sie sich mit Ihrer eigenen Firmenstaffel anmelden und für Kids&Friends laufen würden.

Wie wollen Sie wohnen?
25.04.2017

44 Quadratmeter in München oder 299 Quadratmeter in Stendal? In Deutschland gibt es seit ein paar Jahren. wieder einen Run auf die Städte - welche Auswirkungen hat das?

In Deutschland gibt es seit ein paar Jahren wieder einen Run auf die Städte. Während Mieten meist gerade noch so geht, wird Kaufen allerdings immer schwieriger. Für das durchschnittliche Investitionsvolumen i.H.v. 242.000 Euro bekommt man in München zum Beispiel nur noch 44 qm. Die Studie "Wohnen in Deutschland 2017" von der Sparda-Bank zeigt, dass der Immobilienerwerb - bei der derzeitigen Preisentwicklung - zunehmend zum Drahtseilakt wird.
Wie zum Beispiel in Bayern, wo sich gleich sieben der zehn teuersten Regionen Deutschlands im Großraum München befinden. In Berlin und Köln bekommt man dagegen eine doppelt so große Immobilie. Wie die Studienautoren herausfanden, ist eine Immobilie für 242.000 Euro in allen Metropolen mittlerweile kleiner als 100 Quadratmeter. Zeitgleich bekommt man mit dieser Summe in 70 Prozent der ländlichen Regionen mehr als 126 qm. In Hamburg gibt für 242.000 Euro circa 69 qm, in Frankfurt am Main 71 qm und in Berlin ganze 98 qm. Wer nun glaubt, in Berlin ein Schnäppchen machen zu können, der muss leider enttäuscht werden, denn schaut man in die Stadtteile, so kriegt man für das Geld in Dahlem und Grunewald auch nur 45 qm. Damit wird deutlich, dass es einen starken Preisunterschied innerhalb der Metropolen und zwischen Stadt und Land gibt.

Nun könnten alle aufs Land ziehen, aber der Deutsche möchte nicht weiter als 30 Kilometer bis zum Arbeitsplatz pendeln - fast niemand ist bereit, mehr als 50 Kilometer zu fahren. Also muss ein Kompromiss her: die mittelgroßen Städte. In den Mittelstädten Westdeutschlands bekommen Sie für 242.000 Euro eine Immobilie mit 127 qm Wohnfläche, während es in den ostdeutschen Mittelstädten immerhin 166 qm gibt. Nicht nur in Ostdeutschland können Sie großzügig wohnen, denn auch in Gelsenkirchen bekommen Sie 190 qm, in Duisburg 186 qm und in Bremerhaven 174 qm. Die Flächenerschwinglichkeit in Ostdeutschland variiert zwischen 149 qm in Erfurt und 261 qm in Chemnitz. Im Landkreis Stendal - zwischen Berlin und Wolfsburg - bekommen Sie deutschlandweit für 242.000 Euro die meiste Wohnfläche: 299 qm.
Trotz der wiederkehrenden Rhetorik, dass das aktuelle Niedrigzinsniveau für den Immobilienerwerb eine ideale Voraussetzung sei, glauben nur 39 Prozent daran, eine preiswerte Immobilie zu bekommen - 2013 sahen noch 48 Prozent diese Chance. Damit wird deutlich, dass viele potentielle Kaufinteressenten die Preise für zu teuer halten. Nichtsdestotrotz glauben zwei Drittel der Bevölkerung daran, dass sich der Wohneigentumserwerb lohnt. Das positive Image überwiegt, obwohl die Eigentumsquote seit Jahren nahezu unverändert ist und nur 25 Prozent der Deutschen einen Immobilienerwerb planen.
Nach wie vor schrecken potentielle Käufer die langfristigen finanziellen Risiken und die hohen Kosten ab. Im Durchschnitt geben Deutsche das Sechsfache ihres Jahresnettoeinkommens für den Immobilienkauf aus - das durchschnittliche Haushaltseinkommen beträgt 44.460 Euro. Jedoch bedeuten die großen Kaufpreisunterschiede auch erhebliche Abweichungen vom Durchschnitt, denn wer in München kaufen möchte, der muss das 12,9-Fache seines Haushaltseinkommens investieren, während es in Düsseldorf nur das 7,5-Fache ist. Wer gut verdient und aufs Land wechseln kann, der wird seine Immobilie am schnellsten abbezahlen und kann somit neue Projekte planen.

Wallstreet-Online 24.03.2017

ZEITGEIST UND DIE KAPITALMÄRKTE
14.02.2017

Seit geraumer Zeit schon beobachte ich, dass sich eine klassische Herangehensweise bei der Begutachtung und Einschätzung des Kapitalmarktes (= des Marktes für Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Edelmetalle) die seit Jahrzehnten funktionierte, heute nicht mehr bewährt. 

Als ich Ende der 90er Jahre in der Vermögenskundenberatung der damals noch existenten und angesehenen Dresdner Bank meine Kunden beriet und betreute, waren volkswirtschaftliche Betrachtungen und Analysen von Unternehmenszahlen angesagt. Und diese haben auch Erfolge nach sich gezogen.

Diejenigen Marktteilnehmer, die noch immer so agieren, werden vermutlich Schiffbruch erleiden. Denn zweierlei Dinge bestimmen den Kapitalmarkt heute weitaus mehr als volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Informationen und Entscheidungen: das ist einerseits die Geldpolitik der Notenbanken und andererseits ist es der so genannte Zeitgeist und in dessen Folge die sich daraus ableitende Politik.

Was den ersten Punkt, die Geldpolitik der Notenbanken, angeht, so ist dies für viele von Ihnen sicher keine Neuigkeit. Spätestens seit Ausbruch der Finanzkrise befindet sich die weltweite Geldpolitik der Notenbanken im Krisenmodus und Ausnahmezustand. Dieser wird durch die Versorgung, ja Überschwemmung der Kapitalmärkte mit Liquidität auf der einen und der Senkung der Zinsen gen null oder darunter auf der anderen Seite, geprägt. 

Was sind die Folgen? Einerseits eine massive Geldentwertung. Denn die reale Verzinsung von Geldguthaben auf Konten, als Barbestand oder in Lebensversicherungen oder Bausparverträgen ist in aller Regel negativ. Die gewährten Zinsen sind niedriger als die Inflation. Den Geldbesitzern wird suggeriert: Dein Geld hat keinen Wert mehr, denn der Preis für Geld ist nunmal der Zins. Also lieber Bürger, gib lieber das Geld aus und kurbele damit die Wirtschaft an. Sparen ist unattraktiv und out. Die mittelbare Folge ist ein weltweit existierender Anlagenotstand und damit verbunden eine massive Fehlallokation von Kapital.

Den zweiten Punkt, den gravierenden Wandel des Zeitgeistes und damit verbunden der Politik, spüren wir spätestens seit einigen Monaten überdeutlich. Nämlich durch die Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Amerika ist einmal mehr Vorreiter dessen, was ich auch in Europa erwarte. In Deutschland geht es den Menschen im Schnitt (noch) „zu“ gut, als dass Parteien wie die AfD auf Bundesebene entscheidende Mehrheiten erlangen könnten. Schaut man sich aber im Rest Europas um, so sind die Tendenzen Richtung rechts nicht zu übersehen: Geert Wilders in den Niederlanden, Beppe Grillo in Italien oder Marine Le Pen in Frankreich. Sie alle machen sich den gleichen Zeitgeist zunutze wie Donald Trump: viele Bürger (Wähler) fühlen sich von den Eliten in Politik und Wirtschaft allein gelassen und verraten und sind - gelinde gesagt - verärgert und enttäuscht. Was diese Verärgerung und Enttäuschung bewirken kann, zeigt die Wahl des US-Präsidenten.

Was spielt für diesen Wandel des Zeitgeistes noch eine große Rolle? Da ist zuallererst die Globalisierung zu nennen. Gemeinhin denken viele (so auch ich!) erstmal, dass wir alle in der westlichen Welt davon profitiert haben. Fakt ist aber, dass der Großteil der Profiteure ganz woanders zu finden ist. Nämlich in den Emerging Markets, vor allem in Asien. Grundsätzlich auf anderen Kontinenten als Nordamerika oder Europa. In der westlichen Hemisphäre gab es in den unteren und mittleren Einkommensschichten in den vergangenen 20 bis 30 Jahren kaum Reallohnsteigerungen. Unterm Strich haben die Menschen weniger Nettoeinkommen bei steigenden Kosten. Und das führt zu Unzufriedenheit.

In Europa kommen dazu noch zwei weitere wichtige Faktoren. Gerade in jüngster Zeit das Thema Zuwanderung und die Enttäuschung über die Effekte des gemeinsamen Währungsraumes Eurozone. Schaut man sich die Entwicklung der Industrieproduktion der Eurozonenländer an und vergleicht diese, so ist das Fazit verheerend. Deutschland liegt seit der Euroeinführung 1999 mit seiner Industrieproduktion bei + 25%. Alle(!!) anderen Länder, außer den Niederlanden, liegen knapp oder sehr deutlich unterhalb des Wertes bei Euroeinführung. 18 Jahre Stillstand bzw. Rückschritt trotz großer Versprechungen.

Die Scheinblüten, die der Euro getrieben hat, waren insbesondere durch Zinsreduktionen bedingt, die beispielsweise in Spanien und Irland einen vorübergehenden Bauboom ausgelöst haben. Mit echter Steigerung der Wirtschaftsleistung oder gar Aufbau von Wohlstand hatte und hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, selbst der aktuell relativ schwache Euro ist für die südeuropäischen Länder noch immer viel zu stark. Sie bräuchten weit größere Währungsabwertungen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. 

Unterm Strich hat der Euro nicht halten können, was den europäischen Bürgern bei seiner Einführung und danach versprochen wurde. Stattdessen gibt es gerade in Südeuropa eine horrende Arbeitslosigkeit, Kaufkraftschwächung und damit Unzufriedenheit. Sollte es den „rechten Parteien“ und ihren Präsidentschaftskandidaten in 2017 noch nicht gelingen, diese Unzufriedenheit zu nutzen, so wird es spätestens in der nächsten Wahlperiode so weit sein. Dieser Trend ist in meinen Augen unumkehrbar.  

Und wir sollten nicht vergessen, dass Präsidentschaftskandidaten wie Marine Le Pen und Beppe Grillo ganz offen mit dem Austritt aus dem Euro auf Wählerfang gehen. Die Folgen wären voraussichtlich ein Auseinanderbrechen der Eurozone und damit womöglich das Ende des Euro. Insofern ist die Eurokrise derzeit zwar medial quasi nicht vorhanden, im Hintergrund "schwelt sie aber lichterloh“.

Vor diesem Hintergrund ist die Geldanlage heute komplexer und schwieriger als je zuvor. Sollten Sie Fragen zu Anlagestrategien oder unseren Empfehlungen haben, melden Sie sich gern bei uns.

Ihr
Matthias Jacob

Auch Kleinsparern drohen Negativ-Zinsen!
14.02.2017

Zunächst sind institutionelle Anleger und Firmenkunden betroffen: Für ihre Einlagen nimmt die Hamburger Sparkasse jetzt Zinsen, anstatt welche zu zahlen. Doch auch für Privatpersonen will das Geldhaus dieses auf Dauer nicht ausschließen.

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), zu dem sich Banken Geld bei ihr leihen können, liegt seit März 2016 bei 0,0 Prozent. Wenn die Banken Geld bei der EZB parken, müssen sie Strafzinsen zahlen.

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) hat angekündigt, für Einlagen bestimmter Kunden Negativzinsen zu fordern. "Die auf Dauer angelegte Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank macht es auch für uns notwendig, für größere Guthaben von institutionellen Anlegern und Firmenkunden ein Verwahrentgelt zu nehmen", sagte eine Haspa-Sprecherin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Negativzinsen für Privatkunden sollten aber "so lange wie möglich" vermieden werden.

Mit den Firmenkunden des Geldinstituts würden derzeit Gespräche geführt, sagte die Sprecherin. Der Zinssatz sei nicht starr festgelegt, sondern richte sich "auch nach dem individuellen Geschäftsumfang mit der Haspa".

Die Haspa ist laut einem Ranking des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands die größte Sparkasse Deutschlands, unter anderem nach Bilanzsumme und nach Kundeneinlagen. Vor ihr hatte schon eine Reihe anderer Banken negative Zinsen für Firmenkunden eingeführt. Auch Privatkunden bekommen die Schwierigkeiten der Geldhäuser zu spüren: Vielerorts steigen Konto- und Kartengebühren.

Quelle: ntv-online, 14.02.2017

Hörbuch-Tipp 'Der stille Raub'
13.02.2017

Wie wird die digitale Welt unsere Gesellschaft verändern? Gerald Hörhan zeichnet ein erschreckendes Bild ... worauf muss sich die nächste Generation einstellen?. 

Binnen weniger Jahre wird die digitale Revolution die Gesellschaft komplett verändern. Wenige werden reich, viele arm, und die Mittelschicht wird es nur noch in den Geschichtsbüchern geben. Gerald Hörhan, Harvard-Absolvent, Investmentbanker und Internet-Unternehmer, zeigt, was die künftigen Gewinner der digitalen Revolution jetzt tun müssen und warum alle anderen untergehen. In provokantem Ton lässt Hörhan, der an Wirtschaftsuniversitäten lehrt und mit seiner Online-Akademie einen MBA (Master of Business Administration) anbietet, hinter die Kulissen der digitalen Wirtschaft blicken. Ein Buch, das erschreckt, und zugleich die neuen Chancen zeigt. Thomas Langfeld verfolgt den Autoren schon länger. Das aktuelle Buch ist für ihn der bisherige Höhepunkt an Klarheit und Darstellung der weltweiten Veränderung vieler Märkte.

Buch-Tipp 'Einfache Gewitter'
09.02.2017

Ein Mann. Eine Zufallsbekanntschaft. Ein Aktenordner. Ein Toter. Von einer Sekunde auf die andere muss Adam Kindred, angesehener Klimatologe auf Durchreise in London, untertauchen. Jeder Weg zu seinem früheren Leben ist versperrt. Kontakt zur Familie nicht möglich, Kreditkarte und Mobiltelefon nicht zu benutzen, das Hotelzimmer außer Reichweite.

Nur Stunden zuvor hatte er in einem kleinen italienischen Restaurant in Chelsea Philip Wang kennengelernt, Chef-Entwickler des Pharmakonzerns Calenture-Deutz. Als er ihn wenig später in seinem Apartment aufsucht, um einen vergessenen Ordner vorbeizubringen, findet er einen sterbenden Mann vor. In Panik flieht Adam, alle Indizien weisen auf ihn. Er versteckt sich auf Brachland nahe der Themse und muss nun, wie tausend andere in London, im Untergrund, im Verborgenen leben. Schnell hofft er, seine Unschuld zu beweisen, doch ahnt er nicht, welchen Mächten er gegenübersteht.

William Boyd erzählt die Geschichte eines Mannes, dem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Er erzählt, welche Kräfte jemand entwickelt, dem alles genommen ist, und welch unerwartete Wege sich in düsterer Stunde auftun.

Der Roman fängt langsam an und nimmt dann richtig Fahrt auf. Eine tolle, spannende Story. Thomas Langfeld war so begeistert, dass er sich gleich weitere Bücher von William Boyd gekauft hat.

Gala-Abend der Kids&Friends Stiftung
21.12.2016

 

Am 11.11.2016 fanden sich viele Gäste zum Gala-Abend im Literaturhauscafe ein. Ziel des Abends war, die Gäste über die Arbeit der Stiftung zu informieren und ihnen die Förderprojekte näher zu bringen.

Die Stiftung hat sich ein Ziel gesteckt: Sie will Wegbegleiter für noch mehr Hamburger Kinder und Jugendliche sein. Besonders für diejenigen, die keine idealen Startbedingungen haben. Und die Gäste sollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. In einer sehr persönlichen Rede beschrieb Thomas Langfeld bei der Kids&Friends Gala, warum er die Stiftung gegründet hat. Und er lud die Gäste ein, in Zukunft mit Kids&Friends gemeinsam Kinder und Jugendliche in Hamburg zu unterstützen: Als Zustifter.

Im großen Saal des Literaturhauses erlebten die Gäste einen festlichen und stimmungsvollen Abend. Thomas Langfeld und Matthias Jacob stellten als Vorstände die Arbeit der Kids&Friends Stiftung vor. Dabei ging es vor allem um eines: Zu zeigen, was für einen Unterschied es für Kinder und Jugendliche macht, wenn sie einen Wegbegleiter wie Kids&Friends haben.

Die Kinder von Lukulule e.V. zeigten zuerst einen Ausschnitt aus dem Musiktheaterstück Digital Natives, das Kids&Friends als exklusiver Hauptförderer mit auf die Bühne gebracht hat. Später begeisterten die Jugendlichen von Lukulule die Gäste mit gesanglichem Können, das für Gänsehaut sorgte. Isabell Köster stellte das von Kids&Friends geförderte Projekt Schulhausroman vor, das einer ganzen Schulklasse die Chance bietet, mit einem professionellen Autoren ihren eigenen Roman zu schreiben. Claus Zimmermann berichtete über die Erfolge des IBO e.V., der, unterstützt von Kids&Friends, Jugendlichen hilft, den für sie richtigen Ausbildungsplatz zu finden.

Gastredner Gerhard Conzelmann erklärte, wie stark der Einfluss der Gedanken auf den Körper ist und wie sehr die richtige Art zu denken helfen kann, die eigenen Ziele zu erreichen. Die wunderbare Janine Mehner führte als Moderatorin durch den Abend.

Die Bildergalerie vermittelt Ihnen einige Eindrücke.

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